Kolumne Markus Hill

Finanzplatz Frankfurt trifft Finanzplatz Schweiz: Investorenstudie, Value Investing, Private Key-Network und Zürich 

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Im Juni verdichten sich für mich mehrere Themen, die auf den ersten Blick getrennt wirken, bei genauerem Hinsehen aber eng miteinander verbunden sind. Eine Investorenstudie, ein Netzwerktreffen zu Digitalen Vermögenswerten, zwei Veranstaltungen in Zürich – und darunter eine Frage, die mich zunehmend beschäftigt: Wie gut sind die Gespräche, die wir im Asset Management eigentlich führen?

Die Investorenstudie liefert den Ausgangspunkt. Institutionelle Investoren werden gefragt, wie sie heute über Immobilien, Alternative Investments, ESG, Infrastruktur und Private Markets denken. Private Debt als Spezialsegment steht hier diesmal Fokus, ist dabei für mich kein Modewort, sondern ein Prüfstein: Wo entsteht noch echter laufender Ertrag – und zu welchem Preis an Transparenz, Liquidität und Managerqualität? Wer die richtigen Fragen stellt, bekommt zusätzlich oft ehrlichere Antworten als reines Fragebogen-Research. Wir freuen uns in diesem Jahr über die Unterstützung des Video-Formats durch eine Schweizer Fondsboutique.

Den Zukunftsimpuls bringt das Netzwerktreffen Private Key (PKN): Digitale Vermögenswerte, Tokenisierung, Verwahrung, regulatorische Einordnung. Family Offices und professionelle Vermögensverwalter können diese Entwicklung nicht mehr ignorieren – aber sie verdient sachliche Einordnung, keinen Hype. Neue Vermögensstrukturen brauchen ruhige Köpfe die zusätzliche Freude am fachlichen Gedankenaustausch haben, wir freuen uns auf die Veranstaltung am 1. Juni in Zürich.

Zürich wiederum steht im Juni für etwas anderes: Substanz. Die Mountaintalks am 16.6.2026 (www.fundplat.com) und der Swiss Value Day am 11.6.2026 (www.s-i-a.ch) erinnern daran, dass klassische Fragen nicht verschwinden, nur weil neue Themen lauter werden. Was ist ein Unternehmen wirklich wert? Welche Rolle spielen Geduld, Bewertungsdisziplin und Sicherheitsmarge? Und warum bleiben Stiftungen, Family Offices und langfristig orientierte Investoren auf qualifizierte, unabhängige Gesprächspartner angewiesen – nicht auf Produktpräsentationen, sondern auf echten Dialog?

Input, Ideen & Anregungen zum Themenbereich „Family Offices & Fondsboutiquen“ (Interviews, White Paper, Veranstaltungsformate etc.) sind willkommen:

info@markus-hill.com

PS: Die Gruppe FINANZPLATZ FRANKFURT AM MAIN bietet immer wieder Gelegenheit für den Gedankenaustausch im Dorf mit Hochhäusern.

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Gerade bei Stiftungen steigen die fachlichen Anforderungen spürbar. Kapitalerhalt, Ausschüttungsfähigkeit, Inflation, Governance und illiquide Anlagen müssen heute deutlich professioneller zusammengedacht werden als noch vor zehn Jahren. Die Frage lautet nicht: Darf eine Stiftung moderner investieren? Sondern: Kann sie es sich leisten, fachlich stehenzubleiben? Auch hier laufen gerade interessante Gespräche mit Schweizer Stiftungen, Thema: Was können Stiftungen von Family Offices lernen? („Aufhänger“: vtfds von Tobias Karow).

„Finanzplatz Frankfurt trifft Finanzplatz Schweiz" heißt für mich deshalb nicht nur: zwei Standorte im Gespräch. Es bedeutet: Substanz trifft Innovation, Investorenstudie trifft Praxisdialog, Fondsboutiquen treffen Family Offices. Aus einzelnen Terminen entsteht ein gemeinsamer Denkraum.

Oft sitzen die richtigen Gesprächspartner längst im Markt. Sie sitzen nur noch nicht am gleichen Tisch. Hinweise, Ideen und Gesprächspartner sind willkommen. Input, Ideen und Anregungen für den Vortrag: „Fondsboutiquen, Family Offices & Finanzplätze – wer müsste eigentlich mit wem sprechen?“ sind immer willkommen: markus.hill@finanzplatz-frankfurt-main.de.

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