SIA Funds

LTIF Natural Resources  

Ein Top-Rohstoffaktienfonds über fünf Jahre 

Der LTIF Natural Resources ist ein breit aufgestellter Aktienfonds, der weltweit in Unternehmen der Rohstoffbranche investiert. Dank seiner umfassenden Sektorabdeckung fungiert er als Basisanlage für Investoren, die am langfristigen Potenzial von Energie-, Bergbau- und Infrastrukturwerten partizipieren möchten. Hierzu zählen Unternehmen, deren Hauptgeschäftstätigkeit unter anderem in der Gewinnung, Extraktion, Veredelung sowie der Vermarktung von Rohstoffen liegt. Die strategische Ausrichtung sieht eine ausgewogene Gewichtung von jeweils rund einem Drittel in den Bereichen Energie, Mining sowie Infrastruktur/Agri/Food vor. Je nach Bewertung kann sich die Gewichtung ändern.

Der Fonds wird von SIA, einer ausgewiesenen Value-Boutique, gemanagt. Entsprechend folgt der LTIF Natural Resources einem konsequenten Value-Ansatz. Der Fonds investiert in Cashflow bzw. möglichst nahe am Cashflow durch Anlagen in ein Portfolio mit Aktien von Rohstoffunternehmen weltweit mit guten Fundamentaldaten und einem hohen Ertragspotenzial. Eine nachhaltige Profitabilität sieht die Strategie beispielsweise ganz traditionell im Bergbau mit Basismetallen, Eisenerz, Kohle und Öl – Bereiche mit großen, stabilen Cashflows. "Bergbau ist einer der kapitalintensivsten Wirtschaftszweige und lässt sich am ehesten mit langfristigen Immobilieninvestitionen vergleichen: Je länger eine bestehende Infrastruktur ausgelastet werden kann, desto höher der Wert."

Historische Zusammenhänge und Bewertungssituation
Rohstoffe – ob Energie, Metalle oder Agrar – zeigen historisch eine starke Querkorrelation. Besonders aussagekräftig ist das Verhältnis von Öl zu Gold, das über lange Zeit im Schnitt bei 20:1 lag. Aktuell beträgt es jedoch über 70:1, ein Hinweis auf eine historisch niedrige Bewertung des Ölmarktes. Aufgrund der anhaltend geringen Investitionen dürfte sich dieses Verhältnis über die kommenden Jahre wieder normalisieren - hier sieht das Fondsmanagement eine Chance entsprechend zu profitieren.

Besonderheiten der Anlagestrategie
Anders als viele der Mitbewerber vermeidet das Management bewusst Engagements in Explorations- oder Projektentwicklungsfirmen, da diese laut eigenen Angaben erfahrungsgemäß besonders anfällig für Kosteninflation und Kapitalverteuerung sind: "In Rohstoffbullenmärkten steigen sowohl Betriebskosten als auch Investitionsausgaben deutlich. Während bestehende Produzenten von höheren Preisen profitieren, geraten Projekte ohne operative Basis durch steigende Stahlpreise, Maschinenkosten und Kapitalkosten massiv unter Druck."

Zudem wurde laut dem Fondsmanagement über Jahre hinweg zu wenig investiert – verstärkt durch ESG-getriebene Zurückhaltung vieler Marktteilnehmer. Das Resultat: Eine strukturelle Angebotsknappheit in zahlreichen Rohstoffmärkten. "Der Rohstoffsektor wurde geprägt von jahrelangen Unterinvestitionen, verschärft noch zusätzlich durch die ganze ESG-Manie. Die bekannte Problematik von Butter oder Kanonen. Man kann ja nicht die Investitionen in die Butterproduktion stoppen und trotzdem erwarten, dass immer mehr Butter zur Verfügung steht: " Die gängige Erwartung, bestimmte „knappe“ Metalle würden aufgrund neuer Technologien zu Überrenditen führen, z. B. Platin für Brennstoffzellen, konnte das Fondsmanagement historisch genauso wenig feststellen wie die oft prognostizierte Verdrängung traditioneller Rohstoffe: "Die Weltwirtschaft benötigt langfristig alle Rohstoffe, und deren Verbrauch steigt – getrieben von Bevölkerung, Urbanisierung und Industrialisierung – linear über alle Sektoren hinweg."

Fokus auf etablierten Produzenten mit Cashflow
Der LTIF Natural Resources bietet Anlegern einen Zugang zu einem diversifizierten Portfolio etablierter Rohstoffproduzenten mit robuster Cashflow-Generierung. Der Fonds setzt auf Substanz, Produktionsnähe und langfristige Wertschöpfung – eine Strategie, die insbesondere in einem Umfeld struktureller Unterinvestition und globaler Verschuldungsdynamik einen Vorteil bieten kann und dem Anleger eine Alternative zur Diversifikation seiner Rohstoffinvestments ermöglicht.​


Urs Marti ist ein ausgewiesener Rohstoff-Experte mit über 25 Jahren Anlageerfahrung im Bereich der Rohstoff-Aktien und verantwortlich für den LTIF Natural Resources. Er begann seine Karriere 1987 bei der UBS im Finanzbereich. Nach weiteren Stationen folgt 2003 der Wechsel zu Zulauf Asset Management, um einen rohstoffbezogenen Fonds aufzulegen, den er nach 2008 als Partner in einer kleinen Vermögensverwaltungsgesellschaft weiterführte, seit 2016 ist er bei der SIA Group tätig.

SIA verfolgt einen wertorientierten Ansatz, den es mit einer strengen und gründlichen Analyse der strategischen Positionierung jedes Unternehmens, in das es investiert, kombiniert. Die Instrumente für diese strategische Analyse wurden in den letzten 20 Jahren von den Gründern von SIA entwickelt. Mit diesem Ansatz nimmt SIA die Perspektive eines Unternehmensinhabers ein.

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