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Insider-Investmentfonds: Mit legalem Insider-Wissen zur Überrendite

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Der Insider-Investmentfonds nutzt eine systematische Anlagestrategie, die auf dem US-Aktienmarkt agiert und gezielt die Transaktionen von Unternehmensinsidern als Renditequelle erschließt. Der Fonds verbindet jahrzehntelange Finanzmarktforschung mit einem modernen, statistischen Modell, um Informationsvorsprünge von Vorständen und Aufsichtsräten in messbare Renditechancen zu transformieren. Studien zeigen, dass insbesondere Käufe starke Signale liefern – vor allem, wenn mehrere Insider gleichzeitig zugreifen oder große Volumina handeln. Während Insider oft Monate vor dem Markt über operative Wendepunkte informiert sind, macht dieser Fonds diesen Wissensvorsprung durch die Analyse offizieller SEC-Meldungen für Anleger investierbar.

Oliver A. Garn
Mitinitiator 

“Unsere Strategie nutzt die Spuren, die Insider auf dem Markt hinterlassen – aber eben nur dort, wo sie es dürfe. Damit verwandeln wir Wissen in Wertschöpfung.”

Der Investmentprozess startet mit einem Anlageuniversum aus den 1000 größten börsennotierten US-Unternehmen, die rund 90 % der US-Marktkapitalisierung abdecken. Das Herzstück der Strategie ist das Insider-Modell, welches jährlich rund 200.000 Transaktionsmeldungen der US-Börsenaufsicht SEC verarbeitet. Dabei werden 18 verschiedene Transaktionscodes analysiert, wobei insbesondere Käufe von Top-Management-Ebenen wie CEOs oder CFOs aufgrund ihrer hohen statistischen Signifikanz für künftige Kurssteigerungen gewichtet werden.

Im nächsten Schritt berechnet ein bivariates* statistisches Modell für jede Aktie einen sogenannten „Insider-Informationsgehalt“. Hierbei erhalten aktuellere Daten ein höheres Gewicht. Um die Trefferquote zu optimieren, wird dieser Wert mit einem Kursmomentum-Filter kombiniert. So wird sichergestellt, dass nur Titel in das Portfolio gelangen, bei denen sowohl ein starkes Insider-Kaufsignal als auch ein bereits bestehender Aufwärtstrend vorliegen.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus über 50 Jahren Finanzmarktforschung

  • Insider-Transaktionen haben einen Informationsvorteil und lassen sich über statistische Modelle auswerten.
  • Im Gegensatz zu Verkäufen, liefern Käufe zuverlässigere Signale, da sie fast immer mit Gewinnerwartung verbunden sind.
  • Käufe von Vorstandsvorsitzenden, Finanzvorständen und Aufsichtsratsvorsitzenden sind statistisch signifikanter als andere Insiderkäufe.
  • Große Insider-Transaktionsvolumina und mehrere Insider haben statistisch eine höhere Prognosekraft.
  • Kurssprünge bei Unternehmen treten statistisch zeitlich innerhalb der nächsten Wochen nach den Käufen auf.
  • Die Überrendite zum Aktienmarkt wird auf 600 Basispunkte p.a. geschätzt: Das entspricht einer durchschnittlichen Gesamtrendite von ca. 14% pro Jahr (bei einer unterstellten langfristigen Marktrendite von 8% p.a.).*

    *Estimating the Returns to Insider Trading: A Performance-Evaluation Perspective von Leslie A. Jeng, Andrew Metrick und Richard
    Zeckhauser, The Wharton School, The Review of Economics and Statistics, 85, 2003, S. 453–471

Das finale Portfolio besteht aus den Top 30 Aktien, die monatlich überprüft werden. Ein besonderes Merkmal ist die strikte Disziplin: Etwa 30 % des Portfolios werden pro Monat durch statistisch attraktivere Kandidaten ersetzt. Die Strategie basiert ausschließlich auf öffentlich zugänglichen Pflichtmeldungen (Director Dealings), die in den USA innerhalb von zwei Geschäftstagen gemeldet werden müssen. Ein Backtest von 2012 bis 2025 belegt eine historische Performance von +15,3% p.a. vor Kosten, womit der Dow Jones deutlich übertroffen wurde.

Fazit: Dieser evidenzbasierte Fonds ist für renditeorientierte Investoren als Alpha-Komponente eine Alternative für das Portfolio, da er durch die systematische Auswertung von Management-Käufen eine statistisch fundierte Überrendite am US-Markt anstrebt.

*bivariate Daten untersuchen den Zusammenhang zwischen zwei verschiedenen Merkmalen (Variablen) pro Untersuchungseinheit gleichzeitig.


Oliver Garn

Oliver Garn war bereits im Alter von nur 25 Jahren selber Unternehmens-Insider in der Investor Relations-Abteilung eines börsennotierten Konzerns. Später wechselte er ins Asset Management, war für renommierte Vermögensverwalter tätig und analysierte Unternehmen über lange Zeiträume – immer wieder mit einem zentralen Punkt: Insider, News, Kursentwicklungen und Insider-Profite. Damit war die Mission klar: Insider-Informationen auswertbar zu machen und als Anlagestrategie gewinnbringend umzusetzen.

Jens Brunke ist seit über 20 Jahren Value-Investor und Stock-Picker. Als Vorstand der BG & Partner AG Vermögensverwaltung leitet er die Bereiche Portfoliomanagement sowie Handel und setze die Anlagestrategie.

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